Sektion für Schöne Wissenschaften

 

Die Schönen Wissenschaften sind eine sehr junge Disziplin, die erst seit dem 18. Jahrhundert existiert. Wissenschaft und Schönheit, Erkenntnis und schöpferische Phantasie werden in ihr miteinander verbunden. Da Wissenschaft immer auf das Allgemeine zielt und Gesetze zu erfassen sucht; das Schöpferische, die Kunst hingegen das Individuelle in den Vordergrund rückt, wird in der methodischen Verbindung beider Bereiche die wissenschaftliche Erkenntnis an den Menschen rückgebunden, wie umgekehrt die Kunst aus dem eingeschränkten Horizont des Einzelnen herausgerückt. Damit können die einseitigen Entwicklungstendenzen unserer Zeit aufgehoben werden. Insofern verstehen die Schönen Wissenschaften sich vor allem als eine zukünftige Disziplin, die es noch weiter auszubauen gilt. Arbeitsfelder sind die Literatur- und Sprachwissenschaft, Ästhetik, Geschichte, Philosophie, Musik-, Kunst- und Kulturgeschichte. Die Sektion bietet ein Forum für Menschen, die sich für die Vermittlungsarbeit von Kunst und Wissenschaft interessieren.

Regelmäßig finden Studientagungen, Fachkolloquien, Dichterlesungen statt. Verschiedene Forschungsprojekte sind in Arbeit: I. Humanisierung des Menschen durch Literatur; II. Christian Morgenstern; III. Das Wort als Logosmysterium – Verbum cordis; IV. Forschungen zur Geschichte des Anthroposophischen Kulturimpulses; V. Rudolf Steiners Sprachverständnis.



„Man wird streben, die Schönheit zur Vermittlerin der Wahrheit zu machen, und durch die Wahrheit der Schönheit ein dauerndes Fundament und eine höhere Würde zu geben.“ Friedrich Schiller

 

 

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