TAGUNG VERSCHOBEN auf 30. April bis 2. Mai 2021 - Die Gemeinschaft und der Bau - Albert Steffen im Kreis der Dornacher Anthroposophen 1920–1925

Seit Albert Steffen 1920 nach Dornach übersiedelte, nahm er regen Anteil am vielgestaltigen Geistesleben der anthroposophischen Gemeinschaft. Sein Tagebuch gibt hiervon reichen und unverklärten Bericht.

Steffen wurde auf Wunsch Rudolf Steiners alleiniger Redakteur der neuen Wochenschrift, er erlebte, wie das erste Goetheanum in Flammen aufging und war Zeuge davon, wie Rudolf Steiner die Anthroposophische Gesellschaft neu begründete und als deren einzigen Zweck die Freie Hochschulefür Geisteswissenschaft in den Herzen der Mitglieder verankerte. Steffen selbst wurde mit der Leitung der Sektion für Schöne Wissenschaften und der Stellvertretung Rudolf Steiners im Vorsitz der Anthroposophischen Gesellschaft betraut. Beide Aufgaben nahm er bis zu seinem Tod mit allem Ernst, aller Kraft und Treue seiner Persönlichkeit wahr.

Das Drama «Hieram und Salomo» verfasste Albert Steffen unter den Eindrücken der Zusammenführung von Tempelbau-Impuls und Hochschulgründung nach der Weihnachtstagung 1923.

An der Albert Steffen-Tagung 2021 wollen wir uns der Frage nach den Voraussetzungen und Bedingungen des geistigen Tempelbaus widmen, dabei die Dornacher Geschehnisse von vor 100 Jahren als Unterlage nehmen und das Drama «Hieram und Salomo» im Hinblick auf die künstlerische Gestaltung geistiger Schwierigkeiten und sozialer Prozesse betrachten, ohne deren Verständnis und Überwindung die Gemeinschaft freier Geister nicht gebildet werden kann.

Flyer zum Downloaden

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