Schlaf und Tod und die Entwicklungsphasen Mond und Erde - III. Intensivwoche zu Rudolf Steiners «Die Geheimwissenschaft im Umriss» In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Sektion vom 19. bis 23. Juli

Mit Marion Debus, Michael Debus, Elke Dominik, Christina Ebersbach, Esther Gerster, Christiane Haid, Astrid Oelssner, Barbara Schnetzler, Jaap Sijmons, Georg Soldner, Ursula Zimmermann u. a.

Wir haben in den beiden letzten Tagungen zu Rudolf Steiners «Die Geheimwissenschaft im Umriss»  die vier ersten Stufen der Weltentwicklung angeschaut. In dieser Tagung wollen wir den Zusammenhang von Schlaf und Tod mit den beiden Erdentwicklungsphasen Mond und Erde in Beziehung setzen. Eine Verkörperung auf der Erde ist etwas, was in dieser spezifischen Art nur der Mensch vollzieht. Geburt und Tod sind eine Erfahrung, die ihm gegenüber geistigen Wesen vorbehalten ist und die durch Christus eine grundlegende Verwandlung erfahren haben. Christus hat den Weg der Fleischwerdung des Wortes in ein Geistwerden des Leibes vollzogen. Damit wird dem Todesereignis eine fundamental neue Bedeutung verliehen.

Wenn man das Leben des Menschen anschaut, dann zeigt schon allein die Tatsache des Schlafens, dass es im Leben bereits Augenblicke der Bewusstlosigkeit, Annäherungen an den Tod gibt. Der Schlaf wird als kleiner Bruder des Todes bezeichnet. Er ist eine Möglichkeit, das Tagesbewusstsein loszulassen und in eine andere Daseinsform einzutreten. So gibt es im Leben bereits Todesmomente, wenn man im Seelischen, Geistigen und Leiblichen erfährt, dass eine Entwicklung zu Ende kommt und ein Neuanfang gefordert wird. Novalis schreibt in seinen Fragmenten: «Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn der Mensch stirbt, wird er Geist.» Damit deutet er auf das Übergängliche der menschlichen Existenz im Großen hin. Wie können wir das Rätsel des Schlafes und des Todes, die zu den zentralen Fragen unserer Zeit gehören, in ihrer Bedeutung für das Menschsein verstehen?

In Vorträgen, Gesprächen, künstlerischen Betrachtungen und Übungen, Eurythmie und Textarbeit werden wir uns diesem zentralen Werk der Anthroposophie widmen.

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