Das Ende des Menschen? Wege durch und aus dem Transhumanismus

Neuerscheinung im Verlag am Goetheanum, herausgegeben von Christiane Haid und Ariane Eichenberg

Transhumanismus bedeutet, menschliche Grenzen auf allen Ebenen mittels der Technik zu überschreiten – durch genetische, neurotechnologische, prothetische und pharmakologische Eingriffe sollen Krankheit, Alter, Leid und Tod überwunden und in letzter Konsequenz abgeschafft werden. Ziel ist es, die Erde und den Kosmos durch eine Super-Intelligenz zu beherrschen.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen auf zwei Tagungen zurück, die 2018 und 2019 am Goetheanum stattgefunden haben. Sie umspannen ein weites Spektrum an Themen aus der Philosophie, Anthroposophie, der Pädagogik, Medizin, Medienwissenschaft, Naturwissenschaft, und Kunst und zeigen, wie das transhumanistische Gedankengut in den einzelnen Lebensgebieten immer mehr handlungsleitend wird. Deutlich ist, dass es nicht darum gehen kann, die Technik abzulehnen, sondern einen schöpferischen Umgang mit ihr zu suchen. Das Technische muss gedanklich durchdrungen, seelisch berührt und willentlich gestaltet werden. Nur dann ist die Existenz des freien Menschen möglich. Eines Menschen, der sich selbst in seinem Verhältnis zum Kosmos und zur Erde bewusst erlebt und gestaltet.

Mit Beiträgen von Marica Bodrožić, Ariane Eichenbegr, Matthias Girke, Michaela Glöckler, Christiane Haid, Stefan Hasler, Michael Hauskeller, Edwin Hübner, Johannes Kühl, Sibylle Lewitscharoff, Sebastian Lorenz, René Madeleyn, Claus-Peter Röh

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