Studientagung zu Rudolf Steiners Werk «Goethes Weltanschauung»

21.– 23. April 2023 Mit Eckart Förster, Babette Hasler, Christiane Haid, Christian Hitsch, Astrid Oelssner, Nicolas Prestifilippo, Peter Selg, Jaap Sijmons, Fritz Wefelmeyer, Johannes Wirz, Renatus Ziegler

Rudolf Steiners Beschäftigung mit «Goethes Weltanschauung» bildet den Abschluss seiner langjährigen Forschung zu Goethe und führt zugleich auf vielfältige Weise in die Zukunft. In der 1897 zum ersten Mal erschienen Schrift entwickelt er, wie Goethes Denken Grundlage der naturwissenschaftlichen wie auch jeglicher wissenschaftlichen Forschung werden kann, indem die Metamorphose zur Erfahrung und Erkenntnis wird.
Gleichzeitig allerdings, und das ist das Besondere, ist das Gesetz der Metamorphose selbst dem Buch eingeschrieben, wenn Rudolf Steiner danach fragt, «wie Goethes Persönlichkeit in ihrem innersten Wesen geartet gewesen sein muss, um über die Erscheinungen der Natur solche Gedanken äußern zu können, wie er sie in seinen naturwissenschaftlichen Arbeiten niedergelegt hat». Diese Frage kann nicht aus einem linear-kausalen Bewusstsein heraus erfasst werden, sondern erfordert die Fähigkeit, Verhältnisse zu «belauschen»; Verhältnisse, die über das rein sinnlich Sichtbare hinausgehen. Solche Art der Erkenntnis ist zukunftsweisend und fruchtbar, da sie eine Wesensbegegnung ermöglicht.

Weitere Infos, auch zur Anmeldung, hier im Flyer