Über uns

Die Schönen Wissenschaften verbinden Wissenschaft und Schönheit, Erkenntnis und schöpferische Phantasie. Da Wissenschaft mehr auf das Allgemeine, Gesetzmässige zielt, die Kunst hingegen auf den individuellen Ausdruck, wird in der methodischen Verbindung beider Bereiche die Erkenntnis an den Menschen rückgebunden, wie umgekehrt die Kunst aus dem eingeschränkten Horizont des Einzelnen herausgerückt. Kernaufgabe der Schönen Wissenschaften ist ein Verständnis der Gesamterscheinung kultureller Vergangenheit, der Mysterien, ihrer Kulte und der Hochkulturen, Ursprungsmythen und heiligen Texte, der Religionen und der Literatur bis in die Gegenwart. Dabei steht als zentrales Instrument die Sprache und das Wort im Zentrum. Arbeitsfelder sind Literatur- und Sprache, Übersetzen, Märchenforschung, Ästhetik, Geschichte, Philosophie, Musik-, Kunst- und Kulturgeschichte und zentral die Sprache und das Werk Rudolf Steiners sowie seine Vermittlung und methodische Erforschung. Die Sektion ist ein Forum für Menschen, die sich für die Vermittlungsarbeit von Anthroposophie, Kunst und Wissenschaft engagieren.

Dr. phil. Christiane Haid

geb. 1965, Studium der Germanistik, Geschichte, Kunst und Erziehungswissenschaft in Freiburg und Hamburg. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Friedrich von Hardenberg für Kulturwissenschaften, Forschungen zur Geschichte der Anthroposophie im 20. Jahrhundert. 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sektion für Schöne Wissenschaften. 2006 Kulturwissenschaftlerin in der Albert Steffen-Stiftung Dornach. 2009 Leitung des Verlags am Goetheanum. Promotion in Literaturwissenschaft: Mythos, Traum und Imagination. Die kleinen Mythen Albert Steffens, Basel 2012. Seit 2012 Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum. 2019 Programmleitung des Verlags am Goetheanum. Aktuelle Forschungsthemen: Humanisierung des Menschen durch Literatur, KI und Transhumanismus, u.a. Christian Morgenstern, Rilke, Hölderlin, Goethe, Werk Rudolf Steiners.

Dr. phil. Ariane Eichenberg

geb. 1968; Studium der Anthroposophie in Stuttgart, der Germanistik und Slavistik in Heidelberg und Hamburg. Promotion zur Literatur der Shoah; 2004 Mitarbeit im Forschungsprojekt »Erinnerung und Gedächtnis« am KWI in Essen; ab 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Die Suche nach Demokratie im Schatten der Gewalt. Entwürfe von Familie und friedfertiger Gesellschaft zwischen Weltkriegsende und beginnendem 21. Jahrhundert« (Köln); seit 2005 Redakteurin der Zeitschrift »Erziehungskunst«; seit 2007 Deutschlehrerin an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe; 2010-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Stuttgart, 2012-2013 an der Universität Tübingen, seit 2015 Mitarbeiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften; Veröffentlichungen zum Thema Gedächtnis und Erinnerung, literarischen Verarbeitungen traumatischer Ereignisse.

Isabelle Böhmler

geb. 1973, Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Neueren allgemeinen Geschichte in Basel und Hamburg, lic. phil. I. Seitdem tätig gewesen in diversen Museen und Archiven in den Bereichen Sammlung, Ausstellung, Bildung und Vermittlung sowie Administration. Zuletzt acht Jahre Sammlungsverantwortliche Historische Sammlungen im Museum Burghalde in Lenzburg. Seit 2019 als Assistenz im Team der Sektion für Schöne Wissenschaften tätig.

Monika Clément

war als Journalistin und Marketing-Assistentin tätig, bevor sie 2004 ihre Mitarbeit als Vorstands-Assistentin am Goetheanum begann. Neben dieser Aufgabe wirkte sie mehrere Jahre als administrative Assistenz der Sektion für Sozialwissenschaften. 2015 übernahm sie diese Funktion in der Sektion für Schöne Wissenschaften, wo sie auch nach erfülltem Arbeitspensum als freie Mitarbeiterin weiterhin aktiv ist.