Veranstaltungen 2019

5. Mai 16.30  Uhr

Poetische Soirée IV

„Die Schönheit und die Güte sind der Leib und das Leben der Wahrheit.“
(Fercher von Steinwand)

Einführung Werk, Leben und die Zeit, der Dichter Fercher von Steinwand (1828-1902) und Karl Maria Heidt (1866-1901) mit Rezitation und Eurythmie

Andrea Hitsch, Betrachtung
Friederike Lögters, Rezitation
Hanna Koskinen und Celeste Roux, Eurythmie


10.-12. Mai

Studientagung

Von der Metamorphose der Sinne
Rudolf Steiners Werk „Anthroposophie ein Fragment“ und seine Sinneslehre 

Mit Martin Basfeld, Christiane Haid, Detlef Hardorp, Constanza Kaliks, Salvatore Laveccia, Jaap Sijmons, Seija Zimmermann u.a.

 

 

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28th May / 7th September

Rudolf Steiner House London
The Humanities Section of the School of Spiritual Science

What can Anthroposophy contribute to the theme of Gender?
An evening Lecture on 28th May and a Day Seminar on 7th September, 2019 with Andrew Wolpert

The Communion of Eros and the Communion of the Logos
Who am I?   &   Who are you?

Gender dysphoria and gender fluidity are everyday topics in public culture, mainstream social studies, psychology and medicine.  Open discussion of these phenomena is often inhibited by either dogmatic political correctness or no less dogmatic and indignant prejudice.  How can we understand these prevalent issues of gender and sexuality in the context of spiritual science? 

In the panorama of our unfinished human evolution can we discern in these phenomena a striving for individual identity, not just beyond culture, race, and religion, but also beyond gender?  Can we recognise beyond the excessive sexualisation and hedonism of our modern culture, that there are spiritually striving individuals yearning for human communion that does not conform to inherited norms? 

Questions of gender identity arise now for many people in the wider context of experiencing a kind of “homelessness" in terms of family, nationality, religion and ideals.  The significance and consequences of the division of the sexes, the way masculinity and femininity come to expression in the soul, the nature of the human reproductive process and the human urge for creativity, the connection between Eros and the Logos, the forces of reproduction and the creative potential of language are all relevant considerations in this field of study.

The lecture on 28th May at 7.30 will open the exploration of these questions, and the Seminar on 7th September (11 am – 6pm) will be an opportunity to deepen this work.  Both events are open to the public.  There is no charge, but there will be a collection towards expenses.  If you have any questions, please contact  andrewjwolpert@gmail.com


31. Mai bis 2. Juni

Kunstwissenschaftliches Kolloquium in Berlin
Mit Katja Portner, Stefan Stockmar u.a.

Themen sind Rudolf Steiners Ästhetik, der anthroposophische Kunstimpuls, Werke der Gegenwartskunst
in allen Kunstgattungen. Museumsbesuche und Werkbetrachtungen vertiefen die Arbeit an
konkreten Objekten. Der Kreis versteht sich als Forschungszusammenhang, bei dem die Teilnehmer
Beiträge geben. Das Kolloquium findet abwechselnd in Berlin und Dornach statt.

Auf Einladung, Interessierte melden sich bei der Sektion.


7.-10. Juni

Pfingsttagung am Goetheanum 2019

Faust und Wilhelm Meister – zwei Seiten eines Ich?

Mit Andre Bartoniczek, Ariane Eichenberg, Berhard Glose, Christiane Haid, Steffen Hartmann, Frank Hörtreiter, Martin Mosebach, Markus Schönen, Sebastiaan de Vries, Marret Winger u.a.

 

 

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ENTFÄLLT

13. Juni

Kolloquium zum Werk Rudolf Steiners
Verantwortlich: Christiane Haid, Paul Mackay und Jaap Sijmons

Auf Einladung


15.-20. Juli

Intensivwoche

Der Mensch - und die Entwicklung der Welt

Mit Elena Borer, Michael Debus, Esther Gerster, Michaele Ghodes, Christiane Haid, Christian Hitsch, Ewgenija Naumenko, Jaap Sijmons, Margrethe Solstad,Trond Solstad, Barbara Stuten und Ursula Zimmermann

 

 

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Sunday 28th July

11am – 6pm
Rudolf Steiner House London
The Humanities Section of the School of Spiritual Science

PARZIVAL STUDIES

We met in December 2018 to share questions and aspects of our on-going work with Wolfram’s epic.  Some of the themes we looked at were Parzival’s horses, the identity of Ither and of Gramoflanz, what it means to be a virgin-widow, the significance of the moment Parzival hears about his brother, the connection to Manes, the need for new Upper School teachers to be guided into this work, and how this epic has influenced modern literature.  We felt we had begun something worthwhile that might be of wider interest, and decided to hold an open seminar in July for all those interested in joining us in this deepening shared work. We invite whoever may be interested to let us know of their intention to participate and to indicate what area or theme of the work they are currently involved in and would like to speak about.  This will enable us to construct a programme in advance to make best use of our time.  Please get in touch andrewjwolpertnoSpam@gmail.com
Josie Alwyn  Simon Blaxland de Lange  William Forward  Steve Roberts  Andrew Wolpert


22. September 16.30 Uhr

Poetische Soirée V

Mein Vaterland – über die geistige Heimat bei Hölderlin und in der Gegenwart

Angelina Gazquez, Rezitation
Gotthard Killian, Cello, Flöte


11. bis 13. Oktober

Hochschularbeit der Sektion für Schöne Wissenschaften

Die besonderen methodischen Zugangsweisen der Schönen Wissenschaften ermöglichen u.a. einen das Bildhafte und Sprachliche der Mantren erschliessenden Zugang zu ihnen. An diesem Wochenende werden wir gemeinsam die 16. Mantramsgruppe bearbeiten. Dazu gehören Bildbetrachtungen, Textarbeit, Betrachtungen zur Sprache der Mantren sowie eine frei gehaltene und eine gelesene Klassenstunde. Berichte über die Tätigkeit der Sektions- und Ländergruppen ermöglichen einen Einblick in die Arbeit der Sektion.

Verantwortlich: Christiane Haid

An dieser Arbeitsweise interessierte Hochschulmitglieder sind herzlich willkommen und mögen sich bitte bei der Sektion für Schöne Wissenschaften melden.


11. bis 13. Oktober

Kolloquium zur Sprache in der Poesie

Die Gesprächsarbeit zum lyrischen Werk moderner und klassischer Autoren widmet sich dieses Jahr wieder dem Werk Friedrich Hölderlins.

Über Jahre haben wir uns in diesem Kreis immer wieder mit Friedrich Hölderlins Dichtung beschäftigt. Dieses Mal stehen die beiden Hymnen „Friedensfeier“ und „Der Rhein“ im Mittelpunkt. Hölderlin stellte der Friedensfeier die Worte voran: „Sollten einige eine solche Sprache zu wenig konventionell finden, so muss ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tag läßt sich fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmt’s auch wieder.“ Dieses Mal sollen in Verbindung mit den beiden Hymnen auch Teile aus Hölderlins theoretischen Schriften zur Poetik – ‚Wechsel der Töne‘ ‚Wenn der Dichter einmal des Geistes voll ...‘ – in die Arbeit mit einbezogen werden. Philologische Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Anmeldung bitte über die Sektion oder an Emily Feuchtinger: emifeu@feuprax.de

Veranstaltungsort: Salem am Bodensee


13. Oktober 16.30 Uhr

Poetische Soirée VI

„Stimmen aus der Nacht...“

Lyrik und Prosa von Novalis und Nelly Sachs

Barbara Stuten und Catherine Ann Schmid


18. bis 20. Oktober

Kulturtagung

Das Ende des Menschen ? II
Wege durch und aus dem Transhumanismus

Mit Marica Bodrožić , Ariane Eichenberg, Matthias Girke, Michela Glöckler, Christiane Haid, Michael Hauskeller, Edwin Hübner, Johannes Kühl, René Madeleyn, Jaap Sijmons u.a.

Transhumanismus bedeutet, menschliche Grenzen auf allen Ebenen mittels der Technik zu überschreiten. Durch gezielte genetische, neurotechnologische , prothetische und pharmakologische Eingriffe werden Körper, Gefühle, neurologische Prozesse so manipuliert und optimiert, dass Krankheit, Alter, Leid und Tod überwunden und in letzter Konsequenz abgeschafft werden sollen. Ziel ist es, Erde und Universum mit einer Super-KI zu beherrschen. Mag dies utopisch klingen, so zeigt sich doch, dass sämtliche gegenwärtigen Lebensbereiche von transhumanistischem Gedankengut durchdrungen sind. Ob in der Medizin, Pädagogik, Wirtschaft, Politik, Rechtwesen, im sozialen Miteinander und auch in der Kultur – überall ist das Ziel Effzienz, Effektivität, Optimierung und letztlich die ewige Glückseligkeit durch technischen Fortschritt. Entwicklung kann allerdings nur aus dem menschlichen, seelisch-geistigen Innenraum, aus einem schöpferischen Ich heraus vollzogen werden. Dieses zu erkennen, zu entwickeln und zu behüten wird die Aufgabe der Zukunft sein. Technik dient dem Menschen, nicht der Mensch der Technik. • Die Frage nach dem Ich und den menschlichen Seelenkräften steht im Zentrum der Tagung: „Denn das Ich erhält Wesen und Bedeutung durch das, womit es verbunden ist.“ (Rudolf Steiner: „Theosophie“).

Detailliertes Programm und Flyer folgen


18. bis 20. Oktober

Märchenkolloquium

Angelika Schmucker u.a.

Die Arbeit mit Volksmärchen aus anthroposophischen Gesichtspunkten steht im Zentrum. Textarbeit an Werken Rudolf Steiners, Arbeitsberichte und Gespräche zu bestimmten Themen wie Erzählen, Sprachstil, Symbolik, Bildbewusstsein u.a. sind Gegenstand der zweimal im Jahr stattfindenden Treffen.

Eine Mitwirkung ist nach persönlicher Rücksprache möglich. Interessierte melden sich bitte bei Angelika Schmucker (Angelika.Schmucker@mannheimermaerchenhaus.de) oder der Sektion.


15. bis 17. November

Studientagung

Das Matthäus-Evangelium

Mit Michael Debus, Michaela Glöckler, Christiane Haid, Wolf-Ulrich Klünker, Sebastian de Vries

Rudolf Steiners Vortragsreihe zum Matthäus-Evangelium hat im September 1910 in Bern stattgefunden. Der Mensch erscheint hier in der Perspektive des Christus-Lichtes in einer besonderen Entwicklungssituation: Von oben her berührt das Geistselbst das menschliche Ich; in der geistigen Bewegung, in der der göttliche Geist und der Geist der Engelwesen persönlich und menschlich wird. Umgekehrt kann das menschliche Ich, gleichsam von unten her, eine Lebensgrundlage ausbilden, die sich seelisch, leiblich und zwischenmenschlich aus dem Geist erneuert. • Die Geistselbst-Berührung des Ich setzt eine bestimmte Leibesgrundlage voraus. Der physische und der ätherische Organismus müssen in der Lage sein, ein seelisches Empfinden aufzunehmen, dass sich geistverbunden selbst erfassen kann: eine Astralorganisation, die geistselbstfähig ist. Eine solche physisch-ätherische Leibesgrundlage des Ich wird im Matthäus-Evangelium für die Jesus-Gestalt beschrieben, während das Lukas-Evangelium die empfindende Seele (Astralorganisation) hervorhebt, die sich später als Geistselbst begreifen kann. • In der Perspektive des Matthäus-Evangeliums liegen Ansatzpunkte für ein neues Verständnis des physischen und des ätherischen Leibes in Gesundheit und Krankheit. Das Matthäus-Evangelium bietet eine Hilfe zu verstehen, wie Christus für das Ich durch Inspiration und Selbstentwicklung einen seelischen Empfindungsraum eröffnet, der die Lebenskräfte und den Organismus neu belebt. – Die Beiträge zu unserer Studientagung sollen verdeutlichen, wie sich das Ich in seiner Entwicklung in diesem Sinne als Christus-getragen erfahren kann.

Detailliertes Programm und Flyer folgen


17. November 16.30 Uhr

Poetische Soirée VII

„Zwischen Finger und Daumen
Halt ich die stämmige Feder.

Damit werde ich graben.“

Seamus Heaneys

Poesie und frühe irische Gedichte

Michael Kurtz, Darstellung und Betrachtung
Catherine Ann Schmid, Rezitation, Deutsch und Englisch
Joachim Pfeffinger, Improvisationen auf der Flöte


18. November

Kolloquium zur Sprache Rudolf Steiners

Verantwortlich: Christiane Haid

Thema der zweimal jährlich in Dornach stattfindenden Arbeit ist der spezifische Stil und die besondere Sprachauffassung Rudolf Steiners. Zugänge sind seine zahlreichen Ausführungen über das Wesen des Wortes und die Sprache. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die poetologische und literaturwissenschaftliche Betrachtung von Steiners Texten und seine Ausführungen über das anthroposophische Studium und seine Bedeutung.

Neue Mitwirkende sind nach Absprache willkommen. Kontakt: Sektion für Schöne Wissenschaften


15. Dezember 16.30 Uhr

Poetische Soirée VIII

Lyrik und Legende aus Lateinamerika

Maya-Legenden und Dichtung von Antonio Mediz Bolio, Roberto Juarroz und Alexandra Pizarnik

Babette Hasler, Constanza Kaliks, Carina Schmid


Änderungen vorbehalten

Poetische Soiréen 2019


Jahresprogramm 2019