Veranstaltungen 2019

7th September

Rudolf Steiner House London
The Humanities Section of the School of Spiritual Science

What can Anthroposophy contribute to the theme of Gender?
ADay Seminar on 7th September, 2019 with Andrew Wolpert

The Communion of Eros and the Communion of the Logos
Who am I?   &   Who are you?

Gender dysphoria and gender fluidity are everyday topics in public culture, mainstream social studies, psychology and medicine.  Open discussion of these phenomena is often inhibited by either dogmatic political correctness or no less dogmatic and indignant prejudice.  How can we understand these prevalent issues of gender and sexuality in the context of spiritual science? 

In the panorama of our unfinished human evolution can we discern in these phenomena a striving for individual identity, not just beyond culture, race, and religion, but also beyond gender?  Can we recognise beyond the excessive sexualisation and hedonism of our modern culture, that there are spiritually striving individuals yearning for human communion that does not conform to inherited norms? 

Questions of gender identity arise now for many people in the wider context of experiencing a kind of “homelessness" in terms of family, nationality, religion and ideals.  The significance and consequences of the division of the sexes, the way masculinity and femininity come to expression in the soul, the nature of the human reproductive process and the human urge for creativity, the connection between Eros and the Logos, the forces of reproduction and the creative potential of language are all relevant considerations in this field of study.

The Seminar  (11 am – 6pm) will be an opportunity to deepen this work.  The event is open to the public.  There is no charge, but there will be a collection towards expenses.  If you have any questions, please contact  andrewjwolpert@gmail.com


Saturday 14th – Sunday 15th September 2019

Rudolf Steiner House London
The Humanities Section of the School of Spiritual Science

HEALING THE WOUNDS OF EUROPE
Re-evaluating the Events of 1914–1919 • Solving the Brexit Riddle • Imagining a New Europe

An open event with talks, performances and discussion

Speakers
Wilbert Lambrechts, author of An appeal for a Generous Europe
Terry Boardman, author of Mapping the Millennium

Performances

Rewinding the War, a staged reading of a new play by Richard Ramsbotham
Where are the dissidents of the West? Dramatised readings of the words of Edmund Morel and other anti-war protesters, performed by Alexander Gifford and Matthew Dexter
The Peace Prelude, an original music and eurythmy piece by Gregers and Sigune Brinch

World War One represented a deep trauma for the soul of Europe, the effects of which we are still living with. The Brexit impasse, the rise of aggressive nationalism, corporate globalism – these are all phenomena seeded in the years 1914–1919. In order to properly unravel them, freeing ourselves to create a true and harmonious Europe, it is first necessary to revisit and re-evaluate those years.

HEALING THE WOUNDS OF EUROPE is an open event, including talks, artistic presentations and discussions, at which a retrospective investigation of Europe’s ‘wounding’ will be undertaken with the goal of healing and freeing its future. It will be a conference in the normal sense of people gathering to listen to lectures; however, we also intend that a more artistic, democratic spirit will prevail with creative presentations and plenty of scope for meetings, sharings and imaginings.

Organised by Richard Ramsbotham, Alexander Gifford and Adrian Locher in association with the Humanities Section of the School of Spiritual Science

For more information and on-line booking visit www.rsh.anth.org.uk/whats-on/special-events/healing-the-wounds-of-europe/or call: +44 (0) 20 7723 4400.
For advise on accomodation in London, contact: ilona.pimbert.rsh@anth.org.uk


22. September 16.30 Uhr

Poetische Soirée V

Mein Vaterland – über die geistige Heimat bei Hölderlin und in der Gegenwart

Angelina Gazquez, Rezitation
Gotthard Killian, Cello, Flöte


11. bis 13. Oktober

Hochschularbeit der Sektion für Schöne Wissenschaften

Die besonderen methodischen Zugangsweisen der Schönen Wissenschaften ermöglichen u.a. einen das Bildhafte und Sprachliche der Mantren erschliessenden Zugang zu ihnen. An diesem Wochenende werden wir gemeinsam die 16. Mantramsgruppe bearbeiten. Dazu gehören Bildbetrachtungen, Textarbeit, Betrachtungen zur Sprache der Mantren sowie eine frei gehaltene und eine gelesene Klassenstunde. Berichte über die Tätigkeit der Sektions- und Ländergruppen ermöglichen einen Einblick in die Arbeit der Sektion.

Verantwortlich: Christiane Haid

An dieser Arbeitsweise interessierte Hochschulmitglieder sind herzlich willkommen und mögen sich bitte bei der Sektion für Schöne Wissenschaften melden.


11. bis 13. Oktober

Kolloquium zur Sprache in der Poesie

Die Gesprächsarbeit zum lyrischen Werk moderner und klassischer Autoren widmet sich dieses Jahr wieder dem Werk Friedrich Hölderlins.

Über Jahre haben wir uns in diesem Kreis immer wieder mit Friedrich Hölderlins Dichtung beschäftigt. Dieses Mal stehen die beiden Hymnen „Friedensfeier“ und „Der Rhein“ im Mittelpunkt. Hölderlin stellte der Friedensfeier die Worte voran: „Sollten einige eine solche Sprache zu wenig konventionell finden, so muss ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tag läßt sich fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmt’s auch wieder.“ Dieses Mal sollen in Verbindung mit den beiden Hymnen auch Teile aus Hölderlins theoretischen Schriften zur Poetik – ‚Wechsel der Töne‘ ‚Wenn der Dichter einmal des Geistes voll ...‘ – in die Arbeit mit einbezogen werden. Philologische Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Anmeldung bitte über die Sektion oder an Emily Feuchtinger: emifeu@feuprax.de

Veranstaltungsort: Salem am Bodensee


13. Oktober 16.30 Uhr

Poetische Soirée VI

„Stimmen aus der Nacht...“

Lyrik und Prosa von Novalis und Nelly Sachs

Barbara Stuten und Catherine Ann Schmid


18. bis 20. Oktober

Kulturtagung

Das Ende des Menschen ? II
Wege durch und aus dem Transhumanismus

Mit Marica Bodrožić , Ariane Eichenberg, Matthias Girke, Michela Glöckler, Christiane Haid, Michael Hauskeller, Edwin Hübner, Johannes Kühl, Sebastian Lorenz, René Madeleyn, Jaap Sijmons u.a.

Transhumanismus bedeutet, menschliche Grenzen auf allen Ebenen mittels der Technik zu überschreiten. Durch gezielte genetische, neurotechnologische , prothetische und pharmakologische Eingriffe werden Körper, Gefühle, neurologische Prozesse so manipuliert und optimiert, dass Krankheit, Alter, Leid und Tod überwunden und in letzter Konsequenz abgeschafft werden sollen. Ziel ist es, Erde und Universum mit einer Super-KI zu beherrschen. Mag dies utopisch klingen, so zeigt sich doch, dass sämtliche gegenwärtigen Lebensbereiche von transhumanistischem Gedankengut durchdrungen sind. Ob in der Medizin, Pädagogik, Wirtschaft, Politik, Rechtwesen, im sozialen Miteinander und auch in der Kultur – überall ist das Ziel Effzienz, Effektivität, Optimierung und letztlich die ewige Glückseligkeit durch technischen Fortschritt. Entwicklung kann allerdings nur aus dem menschlichen, seelisch-geistigen Innenraum, aus einem schöpferischen Ich heraus vollzogen werden. Dieses zu erkennen, zu entwickeln und zu behüten wird die Aufgabe der Zukunft sein. Technik dient dem Menschen, nicht der Mensch der Technik. • Die Frage nach dem Ich und den menschlichen Seelenkräften steht im Zentrum der Tagung: „Denn das Ich erhält Wesen und Bedeutung durch das, womit es verbunden ist.“ (Rudolf Steiner: „Theosophie“).

LINK zur Online-Anmeldung


18. bis 20. Oktober

Märchenkolloquium

Angelika Schmucker u.a.

Die Arbeit mit Volksmärchen aus anthroposophischen Gesichtspunkten steht im Zentrum. Textarbeit an Werken Rudolf Steiners, Arbeitsberichte und Gespräche zu bestimmten Themen wie Erzählen, Sprachstil, Symbolik, Bildbewusstsein u.a. sind Gegenstand der zweimal im Jahr stattfindenden Treffen.

Eine Mitwirkung ist nach persönlicher Rücksprache möglich. Interessierte melden sich bitte bei Angelika Schmucker (Angelika.Schmucker@mannheimermaerchenhaus.de) oder der Sektion.


15. bis 17. November

Studientagung

Das Matthäus-Evangelium

Mit Michaela Glöckler, Christiane Haid, Wolf-Ulrich Klünker, Sebastian Lorenz, Mechtild Oltmann und Sebastiaan de Vries

Rudolf Steiners Vortragsreihe zum Matthäus-Evangelium hat im September 1910 in Bern stattgefunden. Der Mensch erscheint hier in der Perspektive des Christus-Lichtes in einer besonderen Entwicklungssituation: Von oben her berührt das Geistselbst das menschliche Ich; in der geistigen Bewegung, in der der göttliche Geist und der Geist der Engelwesen persönlich und menschlich wird. Umgekehrt kann das menschliche Ich, gleichsam von unten her, eine Lebensgrundlage ausbilden, die sich seelisch, leiblich und zwischenmenschlich aus dem Geist erneuert. • Die Geistselbst-Berührung des Ich setzt eine bestimmte Leibesgrundlage voraus. Der physische und der ätherische Organismus müssen in der Lage sein, ein seelisches Empfinden aufzunehmen, dass sich geistverbunden selbst erfassen kann: eine Astralorganisation, die geistselbstfähig ist. Eine solche physisch-ätherische Leibesgrundlage des Ich wird im Matthäus-Evangelium für die Jesus-Gestalt beschrieben, während das Lukas-Evangelium die empfindende Seele (Astralorganisation) hervorhebt, die sich später als Geistselbst begreifen kann. • In der Perspektive des Matthäus-Evangeliums liegen Ansatzpunkte für ein neues Verständnis des physischen und des ätherischen Leibes in Gesundheit und Krankheit. Das Matthäus-Evangelium bietet eine Hilfe zu verstehen, wie Christus für das Ich durch Inspiration und Selbstentwicklung einen seelischen Empfindungsraum eröffnet, der die Lebenskräfte und den Organismus neu belebt. – Die Beiträge zu unserer Studientagung sollen verdeutlichen, wie sich das Ich in seiner Entwicklung in diesem Sinne als Christus-getragen erfahren kann.

LINK zur Online-Anmeldung


17. November 16.30 Uhr

Poetische Soirée VII

„Zwischen Finger und Daumen
Halt ich die stämmige Feder.

Damit werde ich graben.“

Seamus Heaneys

Poesie und frühe irische Gedichte

Michael Kurtz, Darstellung und Betrachtung
Catherine Ann Schmid, Rezitation, Deutsch und Englisch
Joachim Pfeffinger, Improvisationen auf der Flöte


18. November

Kolloquium zur Sprache Rudolf Steiners

Verantwortlich: Christiane Haid

Thema der zweimal jährlich in Dornach stattfindenden Arbeit ist der spezifische Stil und die besondere Sprachauffassung Rudolf Steiners. Zugänge sind seine zahlreichen Ausführungen über das Wesen des Wortes und die Sprache. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die poetologische und literaturwissenschaftliche Betrachtung von Steiners Texten und seine Ausführungen über das anthroposophische Studium und seine Bedeutung.

Neue Mitwirkende sind nach Absprache willkommen. Kontakt: Sektion für Schöne Wissenschaften


15. Dezember 16.30 Uhr

Poetische Soirée VIII

Lyrik und Legende aus Lateinamerika

Maya-Legenden und Dichtung von Antonio Mediz Bolio, Roberto Juarroz und Alexandra Pizarnik

Babette Hasler, Constanza Kaliks, Carina Schmid


Änderungen vorbehalten

Poetische Soiréen 2019


Jahresprogramm 2019